Ausbildungsprogramm NRW.

Gemeinsam Chancen eröffnen

1.000 zusätzliche Ausbildungsplätze


In NRW ist der Ausbildungsmarkt von großen regionalen Unterschieden gekennzeichnet. Oftmals gibt es in Städten ein Überangebot an Ausbildungsplätzen, in ländlichen Regionen hingegen liegt nicht selten das Angebot deutlich unter der Nachfrage. Für Jugendliche mit eingeschränkten Ausbildungsmarktchancen ist es in diesen Regionen umso schwerer, einen Ausbildungsplatz zu finden.

Zum Ausgleich der regionalen Unterschiede auf dem Lehrstellenmarkt hat die Landesregierung in den Ausbildungsjahren 2018/19 bis 2021/22 das „Ausbildungsprogramm NRW“ aufgelegt. Ziel der Initiative ist die Förderung von jährlich bis zu 1.000 „zusätzlichen“ Ausbildungsplätzen in Regionen, in denen eine ungünstige Bewerber-Stellen-Relation vorliegt.

Was wird gefördert?

Betriebe, die zusätzliche Ausbildungsplätze einrichten, erhalten in den ersten beiden Jahren ab Programmstart einen Zuschuss zur Ausbildungsvergütung in Höhe von 400 Euro im Monat (bei Vollzeit-Ausbildung). Um Betriebe bei der Ausbildung zu unterstützen und den Jugendlichen individuelle Hilfestellung zu geben, finanziert das Land zusätzlich eine begleitende Betreuung durch einen zertifizierten Bildungsträger.

Welche Vorteile hat das Programm?

Für Unternehmen

  • Durch zusätzliche Ausbildungsplätze wird der notwendige Fachkräftenachwuchs im eigenen Betrieb gesichert.
  • Betriebe, die bisher nicht ausgebildet haben, können leichter in die Ausbildung einsteigen.

Für junge Ausbildungssuchende

  • Ausbildungssuchende mit schlechteren Startbedingungen erhalten eine Beschäftigungsperspektive.
  • Die individuelle Begleitung unterstützt die persönliche Entwicklung.

Für Nordrhein-Westfalen

  • Dem Ungleichgewicht auf dem Ausbildungsmarkt in bestimmten Regionen Nordrhein-Westfalens wird entgegengesteuert.

Was sind Voraussetzungen

  • Die Ausbildungsplätze müssen zusätzlich sein.
  • Die beteiligten Betriebe müssen ausbildungsberechtigt sein.

Wie ist der Ablauf?

  • Das BZE als zertifizierter, zum Programm zugelassener Bildungsträger gewinnt interessierte Ausbildungsbetriebe.
  • Die Berufsberatungen der regionalen Agenturen für Arbeit und Jobcenter identifizieren potenzielle Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die den Bildungsträgern vorgeschlagen werden.
  • Der Betrieb schließt einen regulären betrieblichen Ausbildungsvertrag mit den Jugendlichen ab.
  • Als regionaler Bildungsträger leitet das BZE den Zuschuss zur Ausbildungsvergütung an den Ausbildungsbetrieb weiter.


Maßnahmebetreuung
Nadine Esser
Tel. (02251) 149-154
nesser@bze-euskirchen.de

Lehrgangsverwaltung
Sandra Lutz
Tel. (02251) 149-106
slutz@bze-euskirchen.de

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Flyer des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen.